„Werde der Eigentümer deines eigenen Lebens!“

Man hört uns oft sagen: „Das ist mein Leben und ich bestimme darüber!“

Ist es aber wirklich so, dass wir ein gelebtes Bewusstsein über die Rolle als Besitzer unseres gesamten Lebens haben?

Es sieht eher so aus, dass wir uns wenig darum kümmern, denn es gibt sehr viele Menschen, die sich viel mehr abhängig von anderen empfinden. Sie glauben, dass andere viel mehr in ihrem Leben zu sagen haben oder maßgeblich dieses mitbestimmen. Der Chef bestimmt über den Angestellten, die Kinder bestimmen über die Mutter und andersherum, der Ehemann bestimmt über die Ehefrau und andersherum, der Reiche über die Armen und der Mächtige über die Schwachen, usw.

In einer Gesellschaft miteinander zusammenzuleben und trotzdem gelebt und bewusst der vollständige Eigentümer des eigenen Lebens zu sein, scheint noch keine Relevanz zu haben, obwohl wir alle mehr oder minder darunter leiden und viele Probleme dadurch haben. Oftmals werden wir auch über gesellschaftlich-moralische oder religiöse Werte regelrecht davon abgehalten der Eigentümer unseres Lebens zu sein. Hier wird genau durchgegeben, wer wem sich unterzuordnen hat. Wenn man sich anschaut, was es alles bringt, der Eigentümer des eigenen Lebens zu sein, wird es verständlich, warum es nicht zugelassen wird: Wir gewinnen sofort an Respekt für unsere Person und klar gefühlten Selbstwert. Damit ist eine Manipulation und Beeinflussung viel schwieriger möglich.

Ich habe ein Beispiel-Leben genommenen und diesen unter dem Aspekt „Eigentümer des eigenen Lebens“ zu sein über die Seelenlauf-Methode betrachtet. Ich habe mir alles aus der „Sicht der Göttin“ angeschaut, weil sie für mein Gefühl am klarsten an der ultimativen Wahrheit dran ist. Sie ist wie jede göttliche Instanz die sogenannte „Meta-Ebene“.

Eine Frau mittleren Alters, verheiratet und zwei schulpflichtige Kinder. Sie arbeitet in Teilzeit und kümmert sich um die Kinder und ihren Haushalt. 

Wenn wir diese Frau mit dem wenigen betrachten, was wir oben über sie lesen können, dann ist es eine Frau unter Millionen und mehr, die so auf diese Weise ihr Leben führt. Also, es ist nichts außergewöhnliches, sondern eher normal. Sie ist Ehefrau, Mutter, Arbeitnehmerin, Kollegin, Freundin, Tochter und vielleicht noch Schwester.
Wir wollen uns diese Frau in ihren wichtigsten Lebensfeldern betrachten, wenn sie bewusst die Eigentümerin ihres Lebens wird und dieses auch lebt und somit ausstrahlt.


Mutterrolle

Wir beginnen mit der Mutterrolle der „normalen“ Frau. Als Eigentümerin ihres Lebens bleibt sie trotz der Anforderungen und Bedürftigkeiten der noch minderjährigen Kinder ganz bei sich und in ihrer Mitte. Sie weitet ihre Basis (Wurzelchakra) ein wenig mehr als sonst, damit ihre Kinder Halt spüren. Da sie durch den vollständigen Eigentum ihres Lebens in ihrem Selbstwert und in einer inneren Ruhe sich befindet, gibt es für sie keine Veranlassung wie sonst, in Stress oder Hektik zu geraten, wenn die Kinder mit ihren Problemchen und Bedürfnissen an sie herantreten. Sie schafft es eine Lösung für die Kinder und für sich selbst in dieser Situation zu finden. Sie nimmt sich nie heraus, weil sie auch die Verantwortung für ihr Leben spürt neben der Fürsorge für ihre Kinder. Durch ihre innere Gelassenheit entsteht viel mehr Klarheit, um schnell Lösungen zu finden. Diese Frau als Mutter weiß, was sie wert ist und wie wertvoll ihr Leben ist. Sie geht dadurch sehr aufrecht in ihr Leben und kann sich viel mehr ihrem Leben, wo die Kinder mit dazugehören öffnen. Allein dieser Umstand hilft den Kindern sich selbst viel mehr aufzurichten und ebenfalls in einen altersentsprechenden Selbstwert hineinzugelangen. Bei diesen Kindern steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie sehr selbständig in ihr Leben gehen werden. Dies verschafft auch den Kindern den nötigen Respekt und sie fühlen sich ernst genommen. Die Kinder können so auch die Mutter als Mensch mit ihren Belangen ernst nehmen. Es entsteht mehr als sonst eine gegenseitige Annahme, die keinerlei „Opferrollen bedarf, was sonst oft unter Müttern und Kindern gefunden wird. Oftmals opfert sich die Mutter ihren Kindern und verausgabt sich, bis sie selbst nicht mehr weiß, was sie überhaupt vor hatte zu leben und im schlimmsten Fall verliert sie sich ganz. 


Ehefrau

Das Ehefrauen-Leben dieser Frau ist so, die Eigentümerin ihres Lebens geworden ist, dass sie ihr eigenes Leben niemals zugunsten von irgendjemanden vernachlässigt, sondern immer auf Augenhöhe bleibt. Sie weiß, dass ihre Beziehung am optimalsten funktioniert und sich positiv erfüllt, wenn sie die Verantwortung für ihr Leben übernimmt, was im Eigentum ihres Lebens inklusive ist. 
Sie ist in ihrem Partnerschaftsraum sehr offen, weil sie bei sich ist und eine gute Verbindung zu ihrem Leben hat. Diese Offenheit verschafft ihr sehr viel Vertrauen und gleichzeitig eine ebenbürtige Öffnung ihr gegenüber durch ihren Partner und Ehemann. Dadurch werden schon 99,9 % der Missverständnisse vermieden und man geht viel positiver miteinander um. Es herrscht dadurch mehr Zuversicht und Urvertrauen , dass alles , was dieses Paar gemeinsam angeht, wahrscheinlich gelingen wird. Sie freuen sich sogar auf ihre gemeinsamen Aufgaben, weil sie nährend aufeinander zugehen können - ganz offen und im Selbstvertrauen. Allein, dass diese Frau ihr Leben als Eigentum angenommen hat, löst sehr viel beim Gegenüber aus. Der Ehemann kann auch in seinen Selbstwert gehen und sich aufrichten. Seine Gefühle für sie werden zu Vertrauen, Stolz sie an seiner Seite zu haben, sich selbst in der Beziehung dem gemeinsamen Leben öffnen und die Schritte wagen, die zu machen sind.
Sicherlich gibt es auch Partner, die das alles nicht mitmachen wollen, aus welchen Gründen auch immer das so ist. Die Frau als Eigentümerin ihres eigenen Lebens wird es nicht anders haben wollen, als dass man ihr mit Respekt und Offenheit begegnet. Auf alles andere hätte sie keine Resonanzen mehr, denn diesen angenehmen Zustand wird sie nicht mehr verlassen wollen. In diesem Bewusstsein existiert keine „Opferrolle“.


Arbeitnehmerin

Wir gehen weiter in unserem Beispiel mit dieser Frau, die Eigentümerin ihres eigenen Lebens ist und schauen uns an, wie sie sich als Arbeitnehmerin gegenüber ihren Kollegen und Vorgesetzten fühlt. Auf ihrer Arbeit ist sie entspannt, aber trotzdem dynamisch unterwegs. Sie geht voran und hat kein Bedürfnis stehenzubleiben. Sie ist allen gegenüber offen. Auch hier kann sie gut bei sich bleiben und spürt sehr klar, wann sie sich für sich einsetzen muss, damit sie Eigentümerin ihres Lebens bleibt. Das geschieht nicht in einem Kampf, sondern sehr ruhig und selbstverständlich. Da sie weiterhin sehr offen bleibt, löst sie weder bei ihren Kollegen noch bei ihren Vorgesetzten Misstrauen ihr gegenüber aus. Somit wird sie angehört und respektiert werden in ihrem Anliegen. Die Frau als Arbeitnehmerin ist als Eigentümerin ihres Lebens in der Lage für sich selbst zu sorgen und ist keine „Last“ für die anderen, so dass diese sich nicht aufgefordert fühlen für sie zu sorgen. Ihre Selbstverantwortung und ihr Urvertrauen kommt dadurch zustande, dass das Bewusstseinsfeld zu allererst über das Wurzelchakra manifestiert wird. Das Wurzelchakra ist somit die erste Instanz für den Besitz über das eigene Leben und im weiteren Verlauf folgen dann die anderen Chakren.


Der Besitz des eigenen Lebens gibt uns automatisch das Gefühl „reich“ zu sein - kein Mangelbewusstsein! Eigentümer zu sein stärkt bei uns das Gefühl von Reichtum. Wenn wir unser Leben ganz als Eigentümer in unsere Hände nehmen, dann fördern wir sehr viele verschiedene Aspekte in unserer Seelenentwicklung hier auf der Erde. Man kann als Eigentümer des eigenen Lebens auch ein ganz bescheidenes Leben führen, ohne führende Rollen zu übernehmen. Hauptsache ist, dass die Führung für das eigene Leben übernommen wird. Ich denke, dass schon sehr viel ins Rollen käme, wenn wir nur ein wenig in dieses Bewusstsein kommen könnten. Es macht schon einen großen Unterschied, ob ich mich in meinem Leben Zuhause fühle oder es mir weitestgehend fremd erscheint. 
Mit der Annahme des eigenen Lebens als Eigentümer/in finden wir unseren angestammten Platz in dieser Inkarnation und verlassen ebenfalls den Hochmut, der bekanntlich gerne die Plätze anderer unrechtmäßig einnimmt. Des weiteren fällt auf, dass dieses Bewusstsein sehr viel Antrieb bringt und damit uns nach vorne bringt. Wir wollen dann sehr gerne unser Leben machen - es treibt uns förmlich.

Eigentlich gibt es weder etwas zu erklären, zu rechtfertigen oder zu diskutieren, ob wir die Eigentümerrechte unseres Lebens haben. Es ist ein kosmisches Ur-Recht der Besitzer unseres eigenen Lebens zu werden und es ganz und gar anzunehmen. Dieser Umstand löst unglaublich viele Probleme auf - auch bei den Menschen, die im Umfeld des Eigentümers sind. Sie profitieren ebenfalls davon, auch wenn sie selbst nicht nicht in diesem Bewusstsein sind.

Wenn du große Lust verspürst, deinem Bewusstsein als Eigentümer/in deines Lebens näher zu kommen, dann hast du die Möglichkeit in der Praxis Figen Hahn ein Tages-Seminar zu buchen. Über den Link kommst du zu den Seminar- Informationen. Ich freue mich auf dich!

https://www.seelenlauf.de/themen-tage-mit-seelenlauf/



Kommentar schreiben

Kommentare: 0